Du hast eine tolle Website, aber niemand findet sie? Keine Sorge, du bist nicht allein. Die meisten Website-Besitzer*innen kämpfen am Anfang mit der Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google. Genau hier kommt SEO (Suchmaschinenoptimierung) ins Spiel.
Doch Achtung: SEO ist kein Einmal-Projekt, sondern ein langfristiger Prozess. Wenn du erwartest, morgen auf Platz 1 bei Google zu stehen, wirst du schnell enttäuscht sein. SEO braucht Zeit, Geduld und kontinuierliche Arbeit – aber die Mühe lohnt sich. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du die Grundlagen von SEO verstehst und in fünf einfachen Schritten umsetzt, damit deine Website endlich sichtbar wird.
Was ist SEO überhaupt? – Begriffe kurz erklärt
Bevor wir loslegen, hier ein kleines SEO-Glossar, das dir die wichtigsten Begriffe verständlich macht:
SEO (Search Engine Optimization) Suchmaschinenoptimierung | Damit wird deine Website so optimiert, dass sie bei Google & Co. besser gefunden wird. |
Keywords | Die Wörter oder Phrasen, die Menschen in Suchmaschinen eingeben. Mit den richtigen Keywords kannst du gezielt gefunden werden. |
On-Page-SEO | Alles, was du direkt auf deiner Website optimierst – z. B. Inhalte, Titel, Bilder oder Meta-Beschreibungen. |
Off-Page-SEO | Massnahmen ausserhalb deiner Website, z. B. Backlinks von anderen Websites. |
Meta-Beschreibung | Der kurze Text, der in der Google-Suche unter deinem Seitentitel angezeigt wird. Er sollte neugierig machen und Keywords enthalten. |
Backlinks | Links von anderen Websites, die auf deine Website verweisen. Sie sind wie Empfehlungen, die Google zeigen, dass deine Website vertrauenswürdig ist. |
SERPs (Search Engine Results Pages) | Die Ergebnisseiten von Google & Co., auf denen deine Website idealerweise, weit oben erscheint. |
1. Ziele und Zielgruppe festlegen
Bevor du mit der Optimierung loslegst, solltest du dir über deine Ziele und deine Zielgruppe klar werden:
- Was möchtest du mit deiner Website erreichen? Möchtest du Produkte verkaufen, Anfragen für Dienstleistungen generieren oder einfach nur mehr Leser*innen für deinen Blog?
- Wer ist deine Zielgruppe? Mit wem willst du zusammenarbeiten? Sind es Mütter, ältere Menschen usw. Wenn du weisst, wonach deine Zielgruppe sucht und wie sie sich online verhält, kannst du Inhalte erstellen, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.
Ein gutes Verständnis dieser beiden Punkte ist entscheidend für eine erfolgreiche SEO-Strategie.
2. Finde die richtigen Keywords
Keywords sind die Begriffe, die Menschen in die Google-Suche eingeben. Wenn du die richtigen Keywords nutzt, wird deine Website bei den passenden Suchanfragen angezeigt. So findest du deine Keywords:
Brainstorming: Überlege, wonach deine Zielgruppe sucht. Schreib alles auf, was dir einfällt.
Keyword-Tools nutzen: Plattformen wie Ubersuggest, Mangools (KW Finder) oder Answer the Public helfen dir, beliebte Suchbegriffe zu finden.
Long-Tail-Keywords nutzen: Anstatt nur „SEO“ zu nutzen, probiere spezifischere Phrasen wie „SEO für Anfänger Tipps“. Diese haben oft weniger Konkurrenz.
Pro-Tipp: Wähle Keywords mit einem mittleren Suchvolumen und geringer Konkurrenz, um schneller Ergebnisse zu erzielen.
3. Optimiere deine Inhalte
Keywords allein bringen dir nichts, wenn deine Inhalte nicht überzeugen. Schreibe Blogbeiträge, die informativ, unterhaltsam und für deine Zielgruppe relevant sind.
Hier ein paar Dinge, die du beachten solltest:
Keyword-Platzierung: Verwende dein Haupt-Keyword in der Überschrift, im ersten Absatz und in Unterüberschriften.
Lesbarkeit: Nutze kurze Absätze, Aufzählungen und klare Sprache.
Mehrwert bieten: Überlege, was deine Leser*innen wirklich interessiert, und beantworte ihre Fragen.
Beispiel: Dein Keyword ist „SEO für Anfänger“. Schreibe darüber, wie SEO funktioniert, und gib konkrete Tipps, die leicht umsetzbar sind.
4. Technische SEO - Keep it simple
Technisches SEO klingt abschreckend, aber die Basics sind einfacher, als du denkst. Achte auf folgende Punkte:
Mobile Optimierung: Deine Website muss auf dem Smartphone genauso gut aussehen wie auf dem Computer. Google liebt mobile Websites.
Ladegeschwindigkeit: Niemand mag langsame Websites. Nutze Tools wie PageSpeed Insights, um deine Website schneller zu machen.
SSL-Zertifikat: Eine sichere Website (mit „https://“) ist nicht nur für Google, sondern auch für deine Besucher*innen wichtig.
Crawlbarkeit und Indexierbarkeit: Stelle sicher, dass Suchmaschinen problemlos auf deine Inhalte zugreifen können. Nutze Tools wie die Google Search Console, um technische Fehler zu identifizieren.
5. Benutzerfreundlichkeit verbessern
Eine gute Benutzererfahrung auf deiner Website ist für SEO essenziell. Hier ein paar Tipps:
- Intuitive Navigation: Mach es deinen Besucher*innen einfach, die gesuchten Inhalte zu finden.
- Ansprechendes Design: Deine Website sollte professionell aussehen und Vertrauen schaffen.
- Regelmässige Updates: Aktualisiere deine Inhalte regelmässig, um immer relevant zu bleiben.
Lies dazu gerne auch den Blogbeitrag: Die 7 häufigsten Website Fehler, die dich Kunden kosten. Hier gehe ich auf einige der Themen auch nochmals ein.
Wie du Kontaktmöglichkeiten integrierst:
- Integriere ein übersichtliches Kontaktformular auf deiner Website.
- Zeige deine E-Mail-Adresse und Telefonnummer gut sichtbar an (z. B. im Footer oder auf einer separaten „Kontakt“-Seite).
- Nutze Call-to-Actions wie „Jetzt Kontakt aufnehmen“, um die Besucher:innen zur Kontaktaufnahme zu ermutigen.
Tipp: Menschen lieben es, wenn es einfach geht. Mach die Kontaktaufnahme so unkompliziert wie möglich.
6. Backlinks aufbauen
Backlinks sind Links von anderen Websites zu deiner Seite. Sie zeigen Google, dass deine Website vertrauenswürdig ist.
So bekommst du Backlinks:
Gastbeiträge schreiben: Biete an, für andere Blogs oder Websites Artikel zu schreiben, und verlinke darin auf deine Website.
Networking: Tausche dich mit anderen aus deiner Branche aus und bitte um Verlinkungen.
Teile wertvolle Inhalte: Wenn dein Content nützlich ist, werden andere ihn von selbst verlinken.
Pro-Tipp: Vermeide „Spam-Links“ von unseriösen Seiten – das schadet dir mehr, als es hilft.
7. Nutze die Google Search Console und bleib dran
Die Google Search Console ist dein wichtigstes Tool, um den Erfolg deiner SEO-Massnahmen zu überprüfen. Sie zeigt dir:
Wie Google deine Website sieht: Du erfährst, welche Seiten indexiert sind und wie du technische Probleme beheben kannst.
Suchanfragen und Keywords: Welche Begriffe bringen Besucher*innen auf deine Website? Die Search Console gibt dir Einblick.
Fehleranalyse: Ob technische Probleme oder Mobilfreundlichkeit – hier siehst du sofort, was verbessert werden muss.
Pro-Tipp: Schau regelmässig in die Google Search Console und optimiere deine Website basierend auf den Daten. SEO lebt von kontinuierlichem Feintuning!
Fazit: Wie vermeidest du diese Fehler?
SEO ist ein Marathon, kein Sprint. Du wirst nicht über Nacht auf Platz 1 landen, und das ist okay. Wichtig ist, dass du dranbleibst, deine Website Schritt für Schritt optimierst und Geduld mitbringst.
Wenn du dir der Herausforderung bewusst bist und langfristig dranbleibst, wird SEO dir helfen, mehr Besucher*innen auf deine Website zu bringen und dein Business wachsen zu lassen. Denk immer daran: Auch die erfolgreichsten Websites haben mal klein angefangen. Starte jetzt – der erste Schritt ist immer der wichtigste!
Brauchst du Unterstützung?
Keine Sorge, du musst das nicht alles allein stemmen. Ich helfe dir gerne dabei, deine Website zu optimieren und die ersten Schritte in der SEO-Welt zu meistern.
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