Eigenes Business gründen: Mein persönlicher Weg in die Selbständigkeit und Tipps für deinen Start

Manchmal schickt das Leben uns ein Zeichen, genau dann, wenn wir es am wenigsten erwarten. Eine unerwartete Begegnung, ein Moment, der alles verändert – und plötzlich wird klar, dass es an der Zeit ist, für die eigenen Träume loszugehen.

Genau so war es bei mir. Mein Wunsch, mein eigenes Business zu gründen, schlummerte schon lange in mir, aber der Mut fehlte. Der entscheidende Wendepunkt kam dann, als ich es am wenigsten erwartet hatte: Auf einer Reise nach Spanien, mit einem kleinen Welpen namens Balto, und einem schmerzhaften Abschied, der mir klar machte, wie kurz das Leben wirklich ist.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meine persönliche Reise: Wie ein kleines Zeichen aus dem Himmel alles veränderte, wie ich in kürzester Zeit den Schritt in die Selbständigkeit gewagt habe und warum ich diesen Entscheid keinen Tag bereue. Ausserdem teile ich meine besten Tipps für dich, falls auch du davon träumst, dein eigenes Business zu gründen.

Die Reise nach Spanien: Ein unerwartetes Zeichen

Im letzten Dezember waren wir mit unserem Bus auf dem Weg nach Spanien. Freiheit, Abenteuer, keine fixen Pläne – einfach mal raus aus dem Alltag. Eigentlich wollten wir an diesem Tag zu einem ganz anderen Ort fahren, doch wie es das Leben so wollte, landeten wir vor dem Eingang eines kleinen Campingplatzes.

Ein Deutscher, der uns beim Eingang begegnete, fragte, ob wir auch einen Hund hätten. Wir verneinten und überlegten noch, ob wir wirklich hierbleiben sollten. „Ach, komm, für eine Nacht passt’s schon“, dachten wir uns – und so fuhren wir auf den Platz.

Da entdeckte ich etwas, das mir zuerst absurd vorkam: Beim Wohnmobil unserer schwedischen Nachbarn spielten kleine Welpen. „Wer nimmt bitte Welpen mit auf Reisen?“ dachte ich mir. Neugierig kamen wir ins Gespräch. Die Familie hatte bereits drei Hunde und erzählte uns, dass sie von sieben Welpen fünf retten konnten. Einer davon war der einzige Rüde der Gruppe – und er sollte mein Leben für immer verändern: Balto.

Als wir bei ihnen ankamen, war es Balto, der als Erster auf mich zugelaufen kam. Für mich war in diesem Moment klar: „Der Hund wird mich auswählen, und er wird mit mir auf Reisen kommen.“ Es folgten viele Gespräche, viele Tränen und viele Zweifel. Doch am Ende habe ich auf mich gehört: „Komme, was wolle, er hat mich ausgewählt.“ Diese Entscheidung bedeutete aber auch: Ich würde nach unserer Rückkehr meinen Job kündigen müssen.

Ein schmerzhafter Abschied und der Mut zur Veränderung

Ein Tag, bevor wir zurück an unsere Arbeitsplätze mussten, starb ein geliebter Mensch. Es war ein unerwarteter und schmerzhafter Abschied. Doch ich erinnere mich noch genau an die Freude, die sie verspürte, als wir ihr von Balto erzählten und wie glücklich sie war, ihn kennenzulernen.

Mir wurde schlagartig bewusst: Was, wenn wir Balto nicht mitgenommen hätten? Dann wären wir länger in Spanien geblieben und hätten diesen besonderen Moment mit ihr nie erleben dürfen. Es war, als hätte uns der Himmel Balto geschickt, um uns zu zeigen, was wirklich zählt.

Diese Erlebnisse – die Reise, Balto und der Verlust – zeigten mir, wie kurz das Leben ist. Ich wusste: Ich will mein Leben so gestalten, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Ich will frei sein, kreativ arbeiten und etwas Eigenes schaffen, das mir und anderen Menschen Freude bringt.

Von der Idee zur Umsetzung: Der Sprung in die Selbständigkeit

Der Wunsch, mein eigenes Business zu gründen, war nicht neu. Schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt, selbständig zu arbeiten. Ich liebäugelte mit der Freiheit, meine Zeit selbst einzuteilen, meine Kreativität auszuleben und anderen Menschen mit meinen Fähigkeiten zu helfen. Doch der Mut, wirklich loszugehen, fehlte mir lange Zeit.

In den Jahren zuvor hatte ich mich bereits weitergebildet: Ich belegte Kurse zu Themen wie Website, SEO, E-Mail-Marketing, sowie Branding und Online-Business, baute mir Wissen auf und lernte nebenbei, was es bedeutet, als Selbständige zu arbeiten. Ich war also nicht völlig unvorbereitet – doch der letzte Schritt fehlte.

Nach unserer Rückkehr aus Spanien zögerte ich nicht mehr lange. Die Begegnung mit Balto, die Erkenntnis, wie kurz das Leben ist, und der Wunsch, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten, gaben mir den nötigen Schubser.

Innerhalb von nur drei Monaten habe ich alles aufgebaut:

  • Ich erstellte meine eigene Website.
  • Ich definierte meine Angebote.
  • Ich gewann die ersten Kund*innen und setzte all das um, was ich in den letzten Jahren gelernt hatte.

War ich bereit? Nicht wirklich. Wusste ich, ob es funktionieren würde? Nein. Aber ich spürte tief in mir, dass es die richtige Entscheidung war. Ich ging All-in.

Herausforderungen und was ich daraus gelernt habe

1. Unsicherheiten gehören dazu

Natürlich gab es Momente, in denen ich gezweifelt habe: „Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich scheitere?“ Doch ich habe gelernt, dass Unsicherheit ein ständiger Begleiter ist – und dass der Mut, trotz der Angst weiterzugehen, der Schlüssel zum Erfolg ist.

2. Perfektionismus loslassen

Am Anfang wollte ich alles perfekt machen: Die Website, das Angebot, die Strategie – alles musste bis ins kleinste Detail stimmen. Doch Perfektionismus bremst. „Starte unperfekt“ – dieses Motto hat mir geholfen, ins Handeln zu kommen. Denn der Weg wird sich zeigen, während du ihn gehst. Viele Antworten findest du erst, wenn du dich auf den Weg machst und die ersten Schritte gehst.

3. Einfach mal starten – auch wenn nicht alles perfekt steht

Warten, bis alles perfekt ist, hält dich nur davon ab, wirklich loszugehen. Es ist okay, nicht alle Antworten zu haben oder jedes Detail zu planen. Starte mit dem, was du hast, und lerne unterwegs dazu. Oft zeigt sich der nächste Schritt erst, wenn du bereits in Bewegung bist. Der Weg entsteht, während du ihn gehst.

4. Den eigenen Weg finden

Nicht jeder muss seinen Job sofort kündigen. Für manche ist es besser, nebenberuflich zu starten und Schritt für Schritt aufzubauen. Für mich war klar: Ich muss diesen Schritt jetzt gehen. Was für dich richtig ist, spürst nur du selbst. Hör auf dein Herz und finde deinen eigenen Weg.

Meine Tipps für deinen Start in die Selbständigkeit

Falls du auch davon träumst, dein eigenes Business zu gründen, hier meine besten Tipps, die mir selbst auf meinem Weg geholfen haben:

1. Finde dein „Warum“

Was treibt dich an? Was möchtest du mit deinem Business wirklich erreichen? Dein „Warum“ ist wie ein Kompass, der dir die Richtung zeigt – vor allem in schwierigen Zeiten. Frag dich:

  • Was begeistert mich so sehr, dass ich es auch noch in 5 Jahren tun möchte?
  • Wem möchte ich mit meinem Business helfen?

Mein Warum: Ich wollte kreativ arbeiten, anderen Menschen helfen und mein Leben so gestalten, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Wenn du dein „Warum“ gefunden hast, wird es dich durch jede Unsicherheit tragen.

2. Starte klein oder geh All-in – finde deinen Weg

Nicht jeder Weg zur Selbständigkeit sieht gleich aus – und das ist völlig okay.

  • Starte klein: Wenn du noch Sicherheit brauchst, baue dein Business nebenberuflich auf und wachse Schritt für Schritt.
  • Geh All-in: Wenn du spürst, dass der richtige Moment gekommen ist, dann wage den Sprung. Manchmal muss man ins kalte Wasser springen, um schwimmen zu lernen.

 Tipp: Es gibt keinen „richtigen“ Weg – der richtige Weg ist der, der zu dir passt. Wichtig ist nur, dass du anfängst und ins Tun kommst.

3. Lerne, aber handle auch

Weiterbildung ist wichtig – keine Frage. Es gibt unzählige Kurse, Bücher und Videos zu jedem Thema. Aber Vorsicht: Zu viel Theorie kann dich lähmen.

  • Setze dir eine Grenze für Recherche und Weiterbildung. Zum Beispiel: „Ich nehme mir zwei Wochen Zeit, um alles Wichtige zu lernen – und dann lege ich los.“
  • Starte parallel zur Theorie mit kleinen Umsetzungsschritten: Erstelle einen groben Plan, teste dein Angebot, sprich mit potenziellen Kund*innen.

Merke: Du kannst unterwegs immer noch dazulernen. Der Weg entsteht beim Gehen!

4. Umgib dich mit Menschen, die dich inspirieren

Der Weg in die Selbständigkeit kann sich manchmal einsam anfühlen – deshalb ist es so wichtig, dich mit Menschen zu umgeben, die dich verstehen und inspirieren:

  • Tausche dich mit Gleichgesinnten aus, z. B. in Netzwerken oder Communities für Selbständige.
  • Lerne von denen, die schon dort sind, wo du hinmöchtest. Suche dir Mentor*innen oder Vorbilder.

 Mein Learning: Der Austausch mit anderen hat mir oft den Mut gegeben, weiterzumachen und neue Ideen zu entwickeln. Du musst nicht alles allein schaffen!

5. Vertraue deinem Bauchgefühl

Manchmal weiss dein Herz schon die Antwort, bevor dein Kopf bereit ist, sie zu akzeptieren. Das Bauchgefühl ist ein starker Kompass – vor allem, wenn du Entscheidungen treffen musst.

  • Fühlt sich ein Schritt richtig an, auch wenn er dich nervös macht? Dann geh ihn.
  • Fühlt sich etwas nicht stimmig an? Erlaube dir, „Nein“ zu sagen und einen anderen Weg einzuschlagen.

Erinnerung: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst den Schritt zu wagen. Hör auf dein Herz und vertraue dir selbst.

Fazit: Der perfekte Moment ist jetzt - wage den ersten Schritt

Meine Reise hat mir gezeigt: Es gibt keinen perfekten Plan, und der „richtige“ Zeitpunkt fühlt sich selten perfekt an. Doch das Leben ist zu kurz, um zu warten. Wenn du spürst, dass dein Traum von der Selbständigkeit in dir schlummert, dann wage den Schritt. Es wird nie einfacher, aber es wird immer lohnender.

Du musst nicht alles wissen, um anzufangen – der Weg wird sich zeigen, während du ihn gehst. Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Trau dich, deine Vision zu leben, und gestalte dein Leben so, wie du es dir immer gewünscht hast.

Lass uns gemeinsam deinen Weg gehen

Träumst du davon, dein eigenes Business zu gründen, aber brauchst noch Unterstützung? Vielleicht fehlt dir der Mut, der klare Plan oder jemand, der dir den Rücken stärkt?

Ich bin hier, um dich zu begleiten: Sei es bei deiner Website, deinem Branding oder deinem ersten Schritt in die Selbständigkeit.

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